Mercedes C-Klasse Limousine (W205)Seit 2014

Fahrzeugeinordnung

Die Mercedes C-Klasse der Baureihe W205 wird seit März 2014 angeboten und ist im Vergleich zum Vorgänger (W204) um 9,5 Zentimeter gewachsen. Optisch orientiert sie sich an den größeren und teureren Modellen E-Klasse und S-Klasse. Technisch wiederum handelt es sich um das erste Modell auf Basis der modularen Hinterradantriebs-Architektur MRA. Da sich die C-Klasse diese MRA-Plattform mit der E-Klasse teilt, kann sie erstmals in dieser Klasse eine Luftfederung anbieten. Die Preise beginnen bei 31.773 Euro für das Modell C 160 mit Benzinmotor.

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Stärken
  • sehr hohe Sicherheit
  • komfortables Fahrwerk
  • hochklassiger Innenraum
  • gute Bremsen
  • gute Verarbeitung
Schwächen
  • hoher Anschaffungspreis
  • Kraftstofftank nur 41 Liter
  • Bedienung teils kompliziert
Daten
Motorenwerte
Leistung
270 kW / 367 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
4,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
250 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
178 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
7,8 l/100km
Motorenwerte
Real-Verbrauch
- l/100km

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mercedes C-Klasse W205 C350 Plug-in Hybrid Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
  • Mercedes C-Klasse W205 Aussenansicht Front schräg dynamisch weiss
  • Mercedes C-Klasse W205 C350 Plug-in Hybrid Aussenansicht Heck statisch blau
  • Mercedes C-Klasse W205Innenansicht Beifahrerposition statisch beige
  • Mercedes C-Klasse W205 Innenansicht Multimedia statisch beige
  • Mercedes C-Klasse W205 C350 Plug-in Hybrid Aussenansicht Seite dynamisch blau
  • Mercedes C-Klasse W205 Aussenansicht Heck schräg dynamisch silber
  • Mercedes C-Klasse W205 C350 Plug-in Hybrid Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • Mercedes C-Klasse W205 C350 Plug-in Hybrid Aussenansicht Front statisch blau
  • Mercedes C-Klasse W205 Aussenansicht Front schräg dynamisch silber
  • Mercedes C-Klasse W205 C350 Plug-in Hybrid Aussenansicht Heck schräg statisch blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit einer Länge von 4,70 Metern rangiert die C-Klasse am oberen Ende der Mittelklasse. Auch bei der Preisgestaltung platziert Mercedes das Modell weit oben - schließlich kann eine C-Klasse 85.000 Euro kosten (AMG 63S). Beim Design bedient sich die C-Klasse so ungehemmt bei der S-Klasse, dass nicht nur Laien zweimal hinschauen müssen, um den Unterschied zu sehen.

Die C-Klasse der Baureihe W205 ist erstmals auch mit einer Luftfederung erhältlich, die den Komfort für alle Insassen erhöht. Kein Wunder also, dass sich in der C-Klasse auch sehr lange Strecken bequem aushalten lassen. Aus Gründen der Gewichtseinsparung wurde allerdings der Tankinhalt im Vergleich zum Vorgänger um 18 auf 41 Liter reduziert – einen größeren Tank mit 66 Litern Fassungsvermögen gibt es nur auf Wunsch und gegen Aufpreis (60 Euro).

Motoren

Motoren

Ähnlich wie BMW hat sich auch Mercedes von dem Prinzip verabschiedet, dass die Modellbezeichnung Rückschlüsse auf den Hubraum der Motoren zulässt. So haben sowohl der C 160 als auch der C 180 1,6 Liter Hubraum, C 200, C 250, C 300 und auch der C 350 verfügen über 2,0 Liter Hubraum, verteilt auf vier Zylinder. Die aktuellen Modellbezeichnungen sind im Grunde lediglich ein Hinweis darauf, welches Modell das stärkere bzw. schwächere ist.

Die aktuellen Dieselmotoren sind vor allem auf geringe Verbräuche ausgelegt und nicht auf sportliche Leistungsentfaltung. Wer einen Diesel mit Kraftreserven möchte, der sollte mindestens zum 170 PS starken C 220 d greifen. Bei den Benzinern lässt sich schon dem Basismodell C 160 Leistung entlocken – allerdings nur über die Drehzahl.

  • Vier-, Sechs- und Achtzylinder
  • Hybridversion
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig)
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Sicherheit

Sicherheit

Die Mercedes C-Klasse Limousine ein überdurchschnittlich sicheres Auto. Das Modell stellt im Grunde die Bestätigung dafür dar, dass Mercedes als Pionier der Fahrzeug- und Insassensicherheit gilt. Bestehende Systeme werden ständig weiterentwickelt, neue kommen regelmäßig hinzu.

Serienmäßig: - Kollisionswarnung - Notrufsystem - Knie-Airbag auf der Fahrerseite

Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Die Ausstattung der Mercedes C-Klasse Limousine ist schon ab Werk durchaus umfangreich. Neben der Klimaanlage, einem Radio und einem Lederlenkrad gibt es serienmäßig ein Farbdisplay. Auch die Assistenzsysteme sind auf der Höhe der Zeit. Allerdings ist es wie immer bei einem Fahrzeug einer Premium-Marke: Die Liste der Sonderausstattungen ist voller Verlockungen.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Klimaanlage
  • Notrufsystem
  • Kollisionswarnung
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Die Mercedes C-Klasse Limousine ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Autowelt in den vergangenen Jahren entwickelt – vor allem auch in den Abmessungen. Denn die heute kleinste klassische Limousine im Mercedes-Programm überragt mit einer Länge von mindestens rund 4,70 Metern auch den 4,65 Meter langen Mercedes W 124, der bis Mitte der Neunzigerjahre die größere E-Klasse repräsentierte.


Vorderansicht - schräg
Die C-Klasse ist nicht gerade günstig – ein vergleichbarer VW Passat kostet 5000 Euro weniger
Seitenansicht

Dabei bringt die Baureihe W205 im Vergleich zur Vorgängergeneration rund 70 Kilogramm weniger auf die Waage. Einen wesentlichen Anteil hat der verstärkte Einsatz von Aluminium, aus dem fast alle sichtbaren Karosserie-Bereiche bestehen. Dass das Bemühen um weniger Gewicht nicht immer zu glücklichen Entscheidungen führt, zeigt der Einsatz eines nur 41 Liter kleinen Kraftstofftanks.

Noch wichtiger als das Gewicht ist bei einer Kaufentscheidung das Design. Gerade auf diesem Gebiet konnte Mercedes mit der C-Klasse Limousine wieder zur Konkurrenz aufschließen, sie vielfach sogar überholen.

Bei der Variabilität zeigt sich das Auto weiter auf dem etwas beschränkten Niveau klassischer Limousinen. Immerhin lässt sich die Rückbank geteilt umlegen. Auf den Sitzen finden vier Erwachsene gut Platz, das Kofferraumvolumen fällt mit 360 Litern Fassungsvermögen nur mäßig aus. Einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt das neue Bediensystem der Mercedes C-Klasse Limousine, das in manchen Punkten noch etwas umständlich erscheint.

Unverständlich bleiben bei allem Premium-Anspruch und entsprechenden Preisen Details, die sich bestenfalls als Pfennigfuchserei interpretieren lassen. So gibt es nach einer Reifenpanne serienmäßig keine Möglichkeit, die Fahrt noch irgendwie fortzusetzen. Es ist kein Ersatzrad vorhanden, ein Wagenheber ist nicht an Bord und selbst ein Reifen-Reparatur-Set gibt es nur gegen Aufpreis.

Preislich liegt der Mercedes im Spitzenfeld. Ein aktueller VW Passat etwa kostet ab 26.400 Euro, und liegt damit um gut 5000 Euro unter dem Einstiegspreis einer Mercedes C-Klasse Limousine.

Fazit zur Mercedes C-Klasse Limousine

Die C-Klasse der Baureihe W205 gehört zweifelsfrei zu den sichersten Autos ihrer Generation. Obendrein kann sich auch die moderne und ökonomische Motorenpalette sehen lassen – eine Ausnahme bilden sicherlich die leistungsstarken AMG-Modelle am oberen Ende der Preisliste. Auch beim Design hat die C-Klasse W205 gegenüber dem Vorgängermodell deutlich gewonnen. Sie hat sicher das Zeug, auch für jüngere Käufer interessant zu werden.

Hinzu kommt, dass es auch wirkliche Alleinstellungsmerkmale gibt, wie etwa die optionale Luftfederung. Die kennt man bisher nur von höheren Klassen, und sie beschert nun auch der Mercedes C-Klasse einen ausgesprochen hohen Fahrkomfort. Tester bemängeln jedoch, dass sie den Wagen in manchen Situationen behäbig wirken lässt.

Was die Mercedes C-Klasse Limousine aber vor allem auszeichnet, ist die Summe ihrer Qualitäten, die sie zu einem ebenso hochwertigen wie zeitgemäßem Auto macht. Hervorzuheben ist zudem der sehr hohe Sicherheitsstandard – auf der passiven Seite ebenso wie in Form von aktuellen Assistenzsystemen bis hin zur Radarsensorik.