Kia Rio (Serie)

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Als Nachfolger des Kia Avella präsentierte der südkoreanische Hersteller Kia Motors im Herbst 1999 den neuen Kia Rio . In Europa startete der Verkauf im Jahr 2000. Das Modell erinnerte eher an einen kleinen Kombi und trat in den direkten Wettbewerb mit Modellen wie zum Beispiel dem Skoda Fabia ein.

Beschreibung

Serienbeschreibung

Die Entstehungsgeschichte des Kia Rio ist außergewöhnlich. Ende der 80er Jahre gab es Konzernverbindungen zwischen Kia, Mazda und Ford .


Vorderansicht - schräg
Eine Weiterentwicklung des Kia Avello.
Seitenansicht

Mazda entwickelte 1986 im Auftrag des Großaktionärs Ford den Kia Pride und den Mazda 121. Kia produzierte den Pride zunächst für den heimischen und den nordamerikanischen Automarkt. Ab 1991 belieferte der Hersteller auch den deutschen Markt. Wenig später entwarf der zum Ford-Konzern gehörende Japaner Toshi Saito das Design für den Ford Aspire und den Kia Avello. Außerdem entstand Anfang der 90er Jahre die Limousinenform des Kia Delta . Für die technische Weiterentwicklung der Fahrzeuge war nach wie vor Mazda zuständig. Deshalb sind viele Teile der Karosserie und der Technik und Mechanik der neuen Ford- und Kia-Modelle baugleich mit dem Mazda 121. Der Ford Aspire wurde nie in Europa angeboten. An seine Stelle trat 1999 der Kia Rio als Weiterentwicklung des Avello. 2001 erfolgte die Markteinführung des Kia Rio als Stufenhecklimousine, die in Deutschland aber nur ein Jahr lang auf dem Markt war. Nach einem Downsizing 2005 wurde der Rio zum Kleinwagen umgebaut und war damit ein direkter Mitbewerber des Chevrolet Kalos und des Opel Corsa .