Ford S-Max (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preise und Kosten

Im Mai 2006 stieg Ford mit dem S-Max erstmals in die Klasse der geräumigen Sportvans ein und füllt seither erfolgreich die Lücke zwischen dem kleinen Konzernbruder C-Max und dem damals zeitgleich erneuerten Ford Galaxy. Im Visier hatten und haben die Kölner aber auch etablierte Konkurrenten wie den Renault Espace, den VW Sharan oder den Opel Zafira. Mit dem Modellwechsel 2015 wurde der S-Max nochmals deutlich schnittiger, komfortabler und geräumiger.

Daten

Daten

Zum Verkaufsstart 2006 bot Ford zusammen mit dem serienmäßigen 6-Gang-Getriebe im C-Max zwei 4- und 5-Zylinder-Benziner mit 145 und 220 PS sowie zwei 2,0-Liter-Common-Rail-Dieselmotoren mit 130 und 140 PS (beide mit Rußpartikelfilter). Schon diese sorgten im S-Max für fröhliche Fahrleistungen. Ab Herbst 2007 kamen ein 2,3-Liter-Duratec-Benziner (160 PS, nur mit Automatik) sowie der stärkere 2,2-Liter-Diesel mit 175 PS hinzu. Von 2008 bis 2012 konnte zudem der 2,0-Liter-Basisbenziner als FlexiFuelVehicle (FFV) mit Bioethanol betrieben werden. Mit dem Facelift 2010 überarbeitete Ford nicht nur den S-Max optisch, sondern auch das gesamte Motorenprogramm (Euro-5-Norm). Zusammen mit dem Ford Galaxy erhielt der S-Max als erstes Modell bei Ford die neuen EcoBoost-Turbobenziner mit satten 160 bzw. 240 PS. Auch die neuen TDCI-Dieselmotoren mit 115 bis 200 PS wurden deutlich sparsamer und leistungsstärker. Die neue Modellgeneration seit 2015 wird – außer von den zwei bekannten EcoBoost-Benzinern – von vier 2,0-Liter-Turbodieselmotoren mit 120 bis 210 PS (Biturbo) angetrieben, zwei davon sind als Allrad erhältlich. Alle Motoren erfüllen seither die Euro-6-Norm.

  • Breite Motorenpalette
  • Zwei Dieselmotoren mit Allrad
  • FlexiFuelVehicle (FFV) 2008 – kein Hybridantrieb
null
Test

Test

Bei Autotestern sorgte der Ford S-Max von Beginn an für Aufsehen. Der geräumige und durchdachte Sportvan aus Köln fuhr meist auf Augenhöhe mit seinen etablierten Konkurrenten. Dies gilt insbesondere für Modelle seit dem Facelift 2010 und erst recht für den deutlich dynamischer geschnittenen und höherwertigen S-Max der zweiten Modellgeneration ab 2015. Eine routinierte Verarbeitung, ein sportlich-dynamisches wie auch komfortables Fahrverhalten und die moderate Preisgestaltung bringen dem S-Max mittlerweile sogar Vergleichssiege. Ford hat auch die Kritik aus der Vergangenheit ernst genommen und das Multimediasystem mit Touchscreen und einer einfacheren Bedienstruktur optimiert. Dass dies potenzielle Kunden ebenso sehen, beweisen die durchaus stattlichen Absatzzahlen der vergangenen Jahre – deutlich über 100.000 Einheiten seit 2006.

  • Üppiges Raumangebot
  • Dynamisches und sicheres Fahrverhalten
  • Sehr gute Verarbeitung
null
Preise

Preise

Der Ford S-Max startet als Basisbenziner in der Grundversion Trend zu Preisen ab gut 30.000 Euro. Für die beiden höherwertigen Ausstattungslinien Business und Titanium sowie den stärkeren Benziner werden zwischen 3.000 und 7.000 Euro mehr fällig. Wer ein Dieselmodell bevorzugt, ist ab gut 31.000 Euro dabei. Mit Top-Motorisierungen und guter Ausstattung kann gar die 40.000-Euro-Marke beim S-Max geknackt werden. Zum Vergleich: Den VW Sharan und Renault Espace gibt es zu Preisen ab 33.000 bzw. 34.000 Euro, einen etwas kleineren Opel Zafira in der Basis hingegen bereits ab rund 22.000 Euro.

  • Günstige Einstiegspreise
  • Drei Ausstattungslinien und sechs Motoren
  • Aktuelle Assistenz- und Sicherheitssysteme
null
Beschreibung

Serienbeschreibung

Bereits bei seinem Start 2006 zeigt der Ford S-Max deutlich, was er will: die Geräumigkeit eines Vans mit der Sportlichkeit einer Limousine kombinieren. Das passt gut in die für Ford wichtige Van-Nische zwischen Grand C-Max und Galaxy. Beide Modelle hat der S-Max beim Absatz mittlerweile im Verhältnis 2:1 bzw. 3:1 deutlich überholt (2016: gut 15.000 Exemplare).


Vorderansicht - schräg
Die Großraumlimousine ist optional mit sieben Sitzen ausgestattet.
Seitenansicht

Dass im Van-Segment neben Funktion und Nutzwert heute auch die Form immer wichtiger wird, hat Ford früh erkannt und den S-Max 2015 deutlich dynamischer geschnitten. Dies bekommt offensichtlich auch die Konkurrenz zu spüren: Vor dem Platzhirsch Opel Zafira Tourer und den beiden Altmeistern VW Sharan und Renault Espace muss sich der Kölner in Sachen Verkaufserfolg nicht fürchten. Mit den Deutschen oft auf Augenhöhe hat er den Franzosen in der Kundengunst seit jeher im Griff.

Gemeinsam mit dem großen Bruder Galaxy ist der S-Max zum Marktstart 2006 das erste Ford-Modell, das der neuen Formel des `Ford kinetic Design´ folgt. Diese sehr kantige Designsprache mit den trapezförmigen Flächen zeigte bereits die Studie Ford Iosis auf der IAA 2005. In der Klasse familientauglicher Sportvans setzt der S-Max damit nicht nur optisch eine neue Marke; auch die innere Größe des 7-Sitzers mit optionaler dritte Sitzreihe sowie sein Motorenangebot können überzeugen. Zwei Benziner mit bis zu 220 PS sowie zwei Common-Rail-Diesel samt serienmäßigem Rußpartikelfilter und bis zu 140 PS sorgen für die nötige Dynamik. In der Folge kommen weitere Motorvarianten hinzu, 2008 auch das FlexiFuelVehicle (FFV) – ein Basisbenziner mit Bioethanol-Betrieb.

Optional gab es für den S-Max der ersten Generation neben der serienmäßigen 6-Gang-Schaltung unter anderem auch das Automatikgetriebe `Durashift 6tronic´ im 2,0-Liter-Diesel mit 130 PS sowie den Abstandsregeltempomaten (ACC) und ein interaktives Fahrwerk mit elektronischer Stoßdämpferregelung.

Facelift 2010 – mehr Technik als Optik

Im Frühjahr 2010 erhält der S-Max eine umfassende Modellpflege. Optisch beschränkt sich diese auf eine leicht modifizierte Frontpartie und Heckklappe, Chromzierränder an den Seitenscheiben sowie LED-Technik für Tagfahrlichter (optional) und die neu gestalteten Heckleuchten. Im Mittelpunkt des Facelifts stehen aber Komfort und Sicherheit: Verstärkte Scheibengläser sorgen für ein deutlich gesenktes Innengeräusch. Als Option bietet Ford weitere Fahrerassistenzsysteme wie Spurwechselassistenten und Rückfahrkamera; der Tempomat verfügt nun über eine Tempolimit-Funktion. Ebenso ersetzt beim S-Max – mit Ausnahme der 200-PS-Dieselvariante – auf Kundenwunsch ein modernes Doppelkupplungsgetriebe (PowerShift) nun die alte Wandlerautomatik (DuraShift).Im Zuge des Facelifts wird das komplette Motorenprogramm des S-Max auf die Euro-5-Abgasnorm umgestellt. Stärkere und sparsamere EcoBoost-Benziner mit Turboaufladung bis zu 240 PS ersetzen die beiden Duratec-Motoren mit 2,3 und 2,5 Liter Hubraum. Neue, kleinere Dieselmotoren (1,6-Liter-TDCI) sind bei gleicher Leistung deutlich sparsamer. Zudem leistet der Top-Selbstzünder fortan satte 200 statt 175 PS.

Der Lifestyle-Transporter – Ford S-Max ab 2015

Nach neun Jahren präsentiert Ford im Herbst 2015 die völlig neue zweite Generation des S-Max. Dank dynamischer Formensprache und agilem wie komfortablem Fahrwerk, mit guten Materialien bei deutlich verbesserter Verarbeitungsqualität sowie einer kompletten Sicherheitsausstattung hat es der Kölner seither endgültig zum Klassenprimus geschafft. Vor allem hat Ford Kritik der Vergangenheit ernst genommen und die Bedienung beim S-Max – etwa den Umgang mit dem Multimediasystem dank Touchscreen und einfacher Struktur – deutlich verbessert. Daneben gibt es nahezu alle Fahrerassistenz- und Komfortsysteme mittlerweile als Option. Bei allem ist aber der hohe Nutzwert des – optionalen – 7-Sitzers geblieben. Der aktuelle S-Max basiert auf der größeren Plattform des 2014 vorgestellten Ford Mondeo. Sie beschert ihm deutlich mehr Platz und sorgt für Komfort im Inneren – fast auf Oberklasseniveau.

Auch motorenseitig optimierte Ford die beiden EcoBoost-Benziner mit 1,5 (zuvor 1,6) und 2,0 Liter Hubraum bei einer Leistungsspanne von 160 bis 240 PS. Bei den Dieselmotoren entfallen die beiden 1,6- und 2,2-Liter-Versionen. Im Ford S-Max der zweiten Generation arbeitet nur noch der 2.0 TDCI in vier Leistungsvarianten von 120 bis 210 PS (Biturbo). Alle Motoren erfüllen mittlerweile die Euro-6-Abgasnorm. Und seit 2015 ist der S-Max als Diesel mit 150 bzw. 180 PS auch mit Allradantrieb erhältlich.