Fiat 500 (312)Seit 2007

Preis
für 500 0.9 8V TwinAir Dualogic Start&Stopp (Benzin, 85 PS)
Fahrzeugeinordnung

Seit seiner Vorstellung 2007 erobert der Fiat 500 die Herzen von immer mehr Fans im Sturm. Neben dem aktuellen Mini entwickelte sich der kleine Italiener so zum erfolgreichsten Retro-Modell der vergangenen Jahrzehnte. Fiat verstand es, den nostalgischen Charme der legendären Vorgänger glaubwürdig auf den Neuling zu übertragen. Das Urmodell ist der Nuova 500, der schon 1957 den Topolino ablöste und bis 1977 produziert wurde. Drei Jahre nach der Retro-Design-Studie von 2004 liefen dann die ersten neuen Cinquecentos (500) auf technischer Basis des günstigeren Panda vom Band. Im Jahr 2015 bekam der Fiat 500 ein dezentes Facelift, was den charmanten Charakter des Italieners aber nicht veränderte.

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Stärken
  • Retro-Design
  • handliches Fahrverhalten
  • großes Angebot an Farben und Accessoires
Schwächen
  • durchzugsschwacher Basismotor
  • wenig Platz im Fond
  • mäßige Materialanmutung
Daten
Motorenwerte
Leistung
63 kW / 85 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
173 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
88 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
3,8 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
A

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der in Polen produzierte Fiat 500 ist das klassische Beispiel dafür, dass Autos vor allem mit dem Bauch gekauft werden. Seine Technik ist ordentlich, aber nicht überragend, sein Basismotor durchzugsschwach, Qualität und Platzangebot eher durchschnittlich. Und die Preise sind für einen verkleinerten Fiat Panda nicht gerade niedrig. Trotzdem ist der Fiat 500 seit seinem Debüt 2007 ein Erfolgsmodell. Damals betrug die Wartezeit bis zu einem Dreivierteljahr. Heute hat sich das etwas gewandelt, weil nicht nur der Dauerkonkurrent Mini, sondern auch andere wie der Opel Adam und neuerdings auch der VW up! in diesem Segment mit Lifestyle-Rezepten unterwegs sind.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis
FIAT 500 0.9 8V TwinAir Turbo Start&Stopp
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,8
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    3,2
Karosserie/Kofferraum: 3
Innenraum: 3,2
Komfort: 2,8
Motor/Antrieb: 2,6
Fahreigenschaften: 2,5
Umwelt/EcoTest: 2,7
Sicherheit: 2,6
Motoren

Motoren

Ein Vierzylinder-Zweiventiler zum Einstieg, zwei Zweizylinder-Vierventiler für den Aufstieg und ein Vierzylinder-Diesel für den Umstieg. Die Motorenpalette des konventionellen Fiat 500 ist überschaubar und für den Kurzstreckenalltag absolut ausreichend. Der überwiegend georderte Basismotor verdankt seinen Erfolg wohl weniger seinem wenig eindrucksvollen Temperament, sondern der Tatsache, dass mehr Leistung mit üppigen Aufpreisen inklusive teurerer Ausstattungspakete verknüpft ist. Wer wirklich molto veloce unterwegs sein will, der muss zu den Abarth-Modellen wechseln.

  • Zweizylinder- und Vierzylindermotoren (Benzin) bzw. Vierzylindermotoren (Diesel)
  • Servolenkung mit City-Funktion
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Sicherheit

Sicherheit

Die eigentlich gute Sicherheitsausstattung des Fiat 500 hätte eine Modernisierung verdient. Zu den vorhandenen sieben Airbags wären moderne elektronische Assistenzsysteme eine wertvolle Ergänzung. Die gibt es nicht einmal gegen Aufpreis.

  • sieben Airbags
  • ESC
  • Antriebsschlupfregelung
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Mehr braucht man eigentlich nicht bei einem Kleinwagen. Die Basisversion Pop ist vernünftig ausgestattet. Aber der Fiat 500 (312) ist kein Auto, dem sich der Kunde rational nähert. Er ist ein Spaßauto, und da sind vielerlei Optionen zur Veredelung und Verschönerung fast selbstverständlich. Das geht natürlich ins Geld, weshalb die diversen Pakete zum Vergleich lesenswert sind. Wer nicht auf jeden Cent schauen muss und es dynamisch liebt, findet bei der Version S ein ordentliches Preis/Leistungsverhältnis mit Klimaanlage, Sportlenkrad, Sportsitzen, Alurädern, Nebelscheinwerfern und reichlich Sportdekor für rund 3000 Euro Zuschlag.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Servolenkung
  • Zentralverriegelung
  • Fensterheber
  • höhenverstellbares Lenkrad
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Auch ein knappes Jahrzehnt nach seiner Einführung wirkt der nostalgische Fiat 500 immer noch frisch und attraktiv.


Vorderansicht - schräg
Der Fiat 500 ist ein Lifestyle-Produkt mit einem fast klassenlosen Image.
Seitenansicht

Sein Retro-Design, die handlichen Fahreigenschaften und das verspielte Interieur gefallen auch heute noch. Unter der Haube ist der Fiat allerdings nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Viele der überwiegend weiblichen Kunden wird das kaum stören. Der Fiat 500 ist ein Lifestyle-Produkt mit einem fast klassenlosen Image – ähnlich wie der Mini. Dass der Fiat unterm Strich keine Schnäppchen ist und mit diversen Accessoires sogar richtig teuer werden kann, hat er ebenso mit dem Mini gemeinsam.

Fazit: Fiat 500X

Der Fiat 500 ist kein Auto, das man nur streng rational und mit technischen Parametern bewerten kann. Der rundliche Kleinwagen wird für seine Optik, für seinen Charme und für die Extraportion Nostalgie geliebt. Da mag das eine oder andere moderne Assistenzsystem fehlen, die Ergonomie Schwächen haben und die Zuverlässigkeit auf lange Sicht deutlich schrumpfen. Doch beim Cinquecento zählen Lackfarben, Sitzbezüge und Aluräder mehr als Durchschnittsverbrauch und Kofferraumvolumen. Das sind die Gründe, warum er nach so langer Produktionszeit immer noch geliebt wird und bislang ohne größere Modellpflegemaßnahmen auskommen konnte.