BMW 3er Limousine (E90)Seit 2004

Fahrzeugeinordnung

Der 2005 erschienene BMW 3er mit der Werksbezeichnung E90 ist die fünfte Generation der BMW-Mittelklasse. In den Außenmaßen hat sie stärker zugelegt als die vorherigen Generationen. Nach wie vor gilt diese Baureihe im Vergleich zur Mercedes C-Klasse als sportliche Alternative mit sehr gutem Handling, erstmals finden auch die Passagiere im Fond ausreichend Platz. Vom Vorgänger wurden lediglich manche Motorvarianten übernommen, das Fahrzeug selbst wurde komplett neu entwickelt.

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Stärken
  • gute Verarbeitung
  • starke Motoren
Schwächen
  • verhältnismäßig enger Innenraum
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Hier gibt es demnächst weitere Informationen.

Motoren

Motoren

Die Vier- und Sechszylindermotoren beginnen als Benziner mit 122 PS, als Diesel mit 115 PS. Die Palette reicht bei den Ottomotoren bis 306 PS, der leistungsstärkste Diesel erreicht 286 PS. Die stärkeren Modelle verfügen jeweils über eine Turboaufladung. Seit 2007 greift das „EfficientDynamics“-Sparpaket, was bei längerem Stillstand u.a. automatisch den Motor abstellt (Start-Stopp-Automatik). Dieselmotoren gab es anfangs nur gegen Aufpreis mit Partikelfilter. Ist er nicht nachgerüstet, bekommt das Auto keine grüne Umweltplakette.

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Sicherheit

Sicherheit

Ähnlich urteilt der ADAC. Wenig Ärger gab es mit der Elektronik, nur das elektronische Zündschloss verweigerte manchmal den Dienst. Insgesamt attestieren alle Organisationen dieser 3er-Generation eine sehr hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Daher resultieren eventuelle Mängel meistens aus typischen Abnutzungserscheinungen von Dienstwagen mit hohen Laufleistungen. Abgenutzte Bremsen oder Steinschlag im Lack deuten auf intensive Langstreckennutzung hin.

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Ausstattung

Ausstattung

Insgesamt ist der BMW sehr gut verarbeitet und imponiert im Innenraum mit hochwertigen Materialien. Knister oder Knackgeräusche gibt es gelegentlich beim Touring, sofern er mit dem großen Glasschiebedach ausgerüstet ist. Bei den Prüforganisationen Dekra und TÜV ist der 3er unauffällig. Korrosion ist kein Thema, und lediglich die Handbremse missfällt hin und wieder durch eine ungleichmäßige Wirkung. Auch das Fahrwerk, beim Vorgänger noch Fehlerquelle, ist sehr widerstandsfähig. Überdurchschnittlich oft bemängelten die man bei der Hauptuntersuchung bei den frühen Jahrgängen nur das Lenkungsspiel und die Bremsschläuche bzw. -leitungen.

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Beschreibung

Modellbeschreibung

Vom Vorgänger wurden lediglich manche Motorvarianten übernommen, das Fahrzeug selbst wurde komplett neu entwickelt. Alle Karosserievariante zeichnet ein sehr agiles Fahrverhalten aus; Kombi ("Touring“), Coupé, Cabrio und die viertürige Limousine stehen sich fahrdynamisch in nichts nach. Die bisherige Kurzversion „Compact“ entfiel. Kleinste Modellvariante seit 2004 ist der BMW 1er.


Im Normalfall werden beim BMW 3er die Hinterräder angetrieben, die „x“-Modelle haben Allradantrieb.

Die Vier- und Sechszylindermotoren beginnen als Benziner mit 122 PS, als Diesel mit 115 PS. Die Palette reicht bei den Ottomotoren bis 306 PS, der leistungsstärkste Diesel erreicht 286 PS. Die stärkeren Modelle verfügen jeweils über eine Turboaufladung. Seit 2007 greift das „EfficientDynamics“-Sparpaket, was bei längerem Stillstand u.a. automatisch den Motor abstellt (Start-Stopp-Automatik). Dieselmotoren gab es anfangs nur gegen Aufpreis mit Partikelfilter. Ist er nicht nachgerüstet, bekommt das Auto keine grüne Umweltplakette.

Im Normalfall werden beim BMW 3er die Hinterräder angetrieben, die „x“-Modelle haben Allradantrieb. Spitzenmodell ist seit 2007 der BMW M3 mit einem 420 PS starken Achtzylinder, der aber in diesem Gebrauchtwagencheck nicht näher behandelt wird. Der Schleuderschutz ESP sowie Antiblockiersystem ABS und Airbags sind serienmäßig an Bord, den Komfort steigert die – aufpreispflichtige – Klimaanlage. Im Euro NCAP-Crashtest erreicht diese Generation mit fünf von fünf möglichen Sternen das Spitzenergebnis.

Insgesamt ist der BMW sehr gut verarbeitet und imponiert im Innenraum mit hochwertigen Materialien. Knister oder Knackgeräusche gibt es gelegentlich beim Touring, sofern er mit dem großen Glasschiebedach ausgerüstet ist. Bei den Prüforganisationen Dekra und TÜV ist der 3er unauffällig. Korrosion ist kein Thema, und lediglich die Handbremse missfällt hin und wieder durch eine ungleichmäßige Wirkung. Auch das Fahrwerk, beim Vorgänger noch Fehlerquelle, ist sehr widerstandsfähig. Überdurchschnittlich oft bemängelten die man bei der Hauptuntersuchung bei den frühen Jahrgängen nur das Lenkungsspiel und die Bremsschläuche bzw. -leitungen.

Ähnlich urteilt der ADAC. Wenig Ärger gab es mit der Elektronik, nur das elektronische Zündschloss verweigerte manchmal den Dienst. Insgesamt attestieren alle Organisationen dieser 3er-Generation eine sehr hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Daher resultieren eventuelle Mängel meistens aus typischen Abnutzungserscheinungen von Dienstwagen mit hohen Laufleistungen. Abgenutzte Bremsen oder Steinschlag im Lack deuten auf intensive Langstreckennutzung hin.

Der Verbrauch liegt im Rahmen: Der drehmomentstarke BMW 320d beispielsweise kommt mit knapp 7 l/100 km aus, die in der Leistung vergleichbaren Benziner verbrauchen jeweils zwei bis drei Liter mehr. Wer den 3er voll auskosten möchte, der sollte einen der sehr laufruhigen und leistungsstarken Reihensechszylinder wählen.