Seitenaufprallschutz

Der Seitenaufprallschutz ist ein aktives und inaktives System im Kraftfahrzeug, um bei einem seitlich einwirkenden Unfall die auf die Fahrzeuginsassen einwirkenden Kräfte zu minimieren. Hierzu werden in der B-Säule und in den Türen des Kraftfahrzeugs Profile und Stahlverstrebungen eingearbeitet, welche die Aufprallenergie aufnehmen und absorbieren sollen. Des Weiteren spielt der aktive Seitenaufprallschutz über die in die Sitze integrierten Airbags eine wichtige Rolle für die Insassen eines Kraftfahrzeugs. Erstmalig eingesetzt wurde der Seitenaufprallschutz im Jahre 1991 vom schwedischen Hersteller Volvo unter dem Kürzel SIPS für „Side Impact Protection System“. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich der Seitenaufprallschutz als serienmäßiger Bestandteil in Neuwagen durchgesetzt.